von Günter H. Wenzel (1972) zum Thema Problemschach
„8 Züge Matt!“ – Herr Nüsslein schwitzt,
das Auge glänzt, die Glatze blitzt.
In Furchen liegt die Denkerstirn,
unsäglich quält sich das Gehirn.
Die Pfeife qualmt, ein Gimmeldinger
Steht auf dem Tisch. Der Geistesdünger,
ein Kabinett und teurer Saft,
durchtränkt Herrn Nüssleins Geisteskraft.
„e6-e7? Schlägt der Springer?“
Komm her, geliebter Gimmeldinger!
Ein Zug, ein Ex! Caissa lebe!
Wer siegen will, nach Höherem strebe!
„Der Springerschlag? e6-e7?“
Herr Nüsslein fischt nicht lang im Trüben:
Er leert das Glas, greift nach der Pulle
(der kluge Geist ölt die Schatulle!),
und Zug um Zug – Caissa lebe! –
trinkt er das edle Naß der Rebe.
„Der Springer schlägt?“ Es ist verteufelt.
Ein neues Glas wird vollgeträufelt!
Ach, köstlich munden alte Beeren –
Natürlich zu Caissas Ehren!
„e6-e7?“ Sei’s genug!
Die Flasche leert er Zug um Zug.
Noch ehe er sie ausgenippt,
ist Nüsslein sachte umgekippt.
Der Kiebitz steht verwirrt und platt:
War’s so gemeint? „8 Züge Matt“?
Ladenburg I – Pforzheim Ladenburg II – SC Lampertheim Großsachsen II – Ladenburg III
Lindenhof – Ladenburg I Chaos MA II – Ladenburg II Ladenburg III – SK Mannheim IV
Ladenburg I – Slavija KA Ladenburg II – Kurpfalz Weinheim II – Ladenburg III
Inoffizieller Start ins Jubiläum