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Aserbaidschan ist Mannschafts-Europameister
Bei den Mannschaftseuropameisterschaften (21.-31.Oktober) im serbischen Novi Sad gewann Aserbaidschan bei den Männern sowei Russland bei den Frauen.

Alexander Graf gewann in Berlin
GM Alexander Graf gewann mit dem Lichtenrader Herbst das in Berlin am höchsten dotierte Turnier.

Uwe Kersten gewann in Korbach
FM Uwe Kersten (Kasseler SK 1876) gewann das 3. Korbacher Open.

Alexandr Karpatchev gewann in Senden
GM Alexandr Karpatchev gewann das Münsterland Open 2009 in Senden.

Mikhail Ulibin gewann 9. Winterthurer Schachwoche
Der russische GM Mikhail Ulibin ist Sieger der Meisterklasse bei der 9. Schachwoche im schweizerischen Winterthur.


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Erste weiterhin auf Erfolgskurs PDF Drucken E-Mail
Montag, 15. März 2010
Vierter Sieg in Folge beim 6:2 in Pforzheim Eine sensationelle Saison spielt derzeit die Erste in der Verbandsliga. nach den letzten teils knappen, teils klaren Siegen gegen Hockenheim (4,5:3,5 - recht sicher), Walldorf (6:2) und Mosbach (4,5:3,5 - auch nicht wirklich gefährdet) ging es nun zum Auswärtsspiel beim Vorletzten Pforzheim. Eigentlich hätte der MF von Optimismus befallen sein sollen, jedoch nicht nach gefühlten 50% "kannichnich"-Antworten am Telefon. So taten wir, was wir konnten, und boten eine Aufstellung, die etwa gleichstark mit den Goldstädtern war.
Von vorneherein bot der Kampf eine Menge Durcheinander, den ersten sicheren Punkt hatte Armin am Spitzenbrett eingefahren, dessen Gegner sich in den Scharmützeln der Botwinnik-Variante nicht gut genug auskannte. Für mich (A.B.) an Brett 4 bot sich damit die Möglichkeit, in schrecklicher Stellung in Frieden aufzugeben, doch die letzte Falle brachte einen wirklich unverdienten ganzen Punkt. Bei 2:0 machte dann Walter Remis. Kurz darauf stand es 3,5:1,5: Ersatzmann Jörg war nach gutem Spiel im beschleunigten Drachen einem Mattangriff zum Opfer gefallen, dafür stellte Erich nach einer Partie, die am besten unter den dicken (sehr dicken!) Mantel des Vergessens gehüllt werden sollte, ebenfalls aus Verluststellung den alten Abstand wieder her. So fehlten nur noch zwei Remisen... Martin bot es mannschaftsdienlicherweise sofort an, anstatt eine Figur zu gewinnen (4:2) und Roger konnte sein Endspiel mit Figur gegen 3 Bauern recht souverän gewinnen. Da passte es, dass Klaus bei Bauernminus und einem Dauerschachversuch noch einen überraschenden ganzen Punkt einstrich: Sein Gegner tauschte alle Figuren ab, was den entfernten Freibauern einziehen ließ.
Sechszuzwei, sensationell. Der Abstieg ist sogar im allerunwahrscheinlichsten Sechs-Absteiger-Fall abgewendet. Aufstieg? Vielleicht. Jetzt kommt Heidelberg II zu uns, sicher in der festen Absicht, uns in sehr guter Besetzung abzuschießen. Doch: gewinnen wir, haben wir den Platz 2 (der möglicherweise reicht) in eigener Hand. Und gewinnen wir zweimal Achtnull, dann sind wir sogar unangefochtener Meister! ;-)
In jedem Fall: In einer sehr unabsehbaren Saison, in der wir genau wie viele andere Teams sowohl Abstiegs- als auch Aufstiegskandidat waren, haben wir uns toll geschlagen! Alles andere sind nur noch die Streusel auf der Sahnetorte...
(A.B.)