Startseite
Aktuelles
Erste vor dem Aufstieg, oder auch nicht ;-)
Aktuelles
Erste vor dem Aufstieg, oder auch nicht ;-) | Erste vor dem Aufstieg, oder auch nicht ;-) |
|
|
|
| Sonntag, 28. März 2010 | |
|
Sieg der Ersten gegen Ligafavorit Heidelberg II hält das Aufstiegsrennen weit offen Zum großen Showdown in der Verbandsliga empfingen wir als Tabellenzweiter den bisher ungeschlagenen Tabellenführer Heidelberg II. Da niemand außer dem Schreiber dieser Zeilen fehlte, standen wir in absoluter Bestbesetzung; Heidelberg musste zwei in der Bundesliga festgespielte und zwei weitere fehlende Spieler kompensieren, war jedoch deutlich in der Favoritenrolle. Es entwickelte sich schnell ein harter Kampf mit offenem Visier; auch die ersten beiden Remisen von Leonard (Brett 8) und Dieter (3) waren nicht geschoben. Klaus konnte dann an Brett 6 nach einem verfehlten Figurenopfer seines Gegners unsere Führung erzielen. Dann jedoch brachte ein Doppelschlag die Heidelberger in Führung, nachdem Armin (1) und Martin (7) aufgeben mussten. Für den erneuten Ausgleich sorgte Walter (4) mit seinem ersten Saisonsieg gegen seinen bisher stärksten Gegner in einem interessanten königsindischen Angriff. Nun liefen noch zwei Partien, und jeder Ausgang war noch möglich. Erich (5) kämpfte in einem Turmendspiel mit Minusbauern ums Remis, Bernd (2) versuchte seinen Vorteil zu verwerten, nachdem er mit noch einer Sekunde(!) Bedenkzeit den 41. Zug erreicht hatte. Beide Unterfangen gelangen - 4,5:3,5 gegen die stärkste Mannschaft der Liga! Immer noch Platz 2 - und das mit einem DWZ-Schnitt, der uns eigentlich eher in die Abstiegsregion einordnen würde... In der letzten Runde wartet nun Untergrombach II auf uns, ein Team, das dieses Jahr völlig unausrechenbar steht und von seinen Aufstellungen zwischen Oberliga und Bereichsliga changiert. Wenn wir gewinnen, sind wir vermutlich Zweiter. Wenn in der zweiten Bundesliga Neuhausen gegen Krumbach nicht verliert, müsste das zum Aufstieg reichen. Gleichwohl kämpfen auch noch Heidelberg II und Ettlingen um die begehrten Plätze - theoretisch kann jeder aus dem Trio noch unangefochtener Meister und Aufsteiger werden als auch Dritter werden und damit die goldene Ananas gewinnen. Insofern sind alle Verbandsliga-Toren so klug als wie zuvor, um einen großen deutschen Dichter zu zitieren, der auch sagte: "Schach ist ein Probierstein des Gehirns". Stimmt schon, vor allem beim Berechnen der verschiedenen Aufstiegssituationen... was ist dagegen schon ein geschlossener Spanier? ;-) (A.B.) |



